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Höri BodenseeDie Höri ist eine Halbinsel im westlichen Bodensee zwischen Stein am Rhein und Radolfzell. Die Höri ist eine wunderschöne Gegend am Bodensee und bietet ideale Voraussetzungen den Urlaub in vollen Zügen zu geniessen. Kultur hat auf der Höri einen besonderen Stellenwert, denn weltbekannte Dichter, Schriftsteller und Maler haben die Höri zu Ihrer Wahlheimat gemacht, wie Hermann Hesse, Otto Dix, Erich Keckel, Ludwig Finckh oder Helmuth Macke. Die intakte Landschaft der Höri hat sich abseits vom Trubel des Massentourismus ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Flache schildbewachsene und unter Naturschutz gestellte Uferstreifen, von Pappeln gesäumte Alleen und akkurat angelegte Gemüsefelder, prägen das Bild der Höri. Verbinden Sie Erholung, Fitness und Kultur miteinander und fühlen Sie sich auf der Halbinsel Höri mit den Gemeinden Gaienhofen, Hemmenhofen, Moos und Öhningen herzlich willkommen. Die Halbinsel Höri liegt am westlichen Bodensee und gehört zur herrlichen Landschaft des Untersees, wo der Rhein seinen Weg zum Rheinfall bei Schaffhausen nimmt.
Künstler auf der Höri Die Höri war und ist das Reich vieler Künstler. Literaten und Maler ließen sich von der Künstlerlandschaft und ihren Bewohnern inspirieren und genossen den schönen Flecken am Bodensee. Die ersten Künstler, die Anfang des 20. Jahrhunderts auf die Höri kamen waren Max Bucherer, Otto Blümel und Ludwig Renner. Sie gehörten zum Freundeskreis von Hermann Hesse, der sich von 1904 bis 1912 in Gaienhofen/Höri niederließ. Zu den Freunden und Gästen von Hermann Hesse zählten auch Stefan Zweig und der Arzt und Schriftsteller Ludwig Finkh, der ebenfalls nach Gaienhofen zog. Weitere Künstler kamen während des Nationalsozialismus auf die Höri. Sie mussten aus den städtischen Kulturzentren fliehen, weil sie als "entartet" galten, einem Ausstellungsverbot unterlagen oder im Krieg Wohnung und Atelier verloren hatten. Eine zentrale Rolle für die Künstler auf der Höri spielte der Kunsthistoriker Walter Kaesbach. Nachdem er 1933 aus politischen Gründen seine Stellung als Direktor der Kunstakademie in Düsseldorf verloren hatte, kam er nach Hemmenhofen. Hier beschaffte er befreundeten Malern neue Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten. Unter ihnen war Otto Dix und Erich Heckel, die bis zu ihrem Tod auf der Höri eine Heimat fanden, aber auch Helmuth Macke und Max Ackermann. Ihnen folgten während des Krieges Ferdinand Macketanz sowie der Bildhauer Hans Kindermann und der Fotograf Hugo Erfurth. Kurz nach dem Krieg ließen sich Curth Georg Becker, Walter Herzger, Rudolf Stuckert und Jean-Paul Schmitz auf der Höri nieder. Werke dieser Künstler, sowie die Arbeiten einiger Maler, die heute auf der Höri leben, bilden den Schwerpunkt der Ausstellungen im Höri-Museum in Gaienhofen. Das alte Bauernhaus, in dem Hermann Hesse in den ersten Jahren lebte, beherbergt heute das Hermann-Hesse-Höri-Museum. >> www.hermann-hesse-hoeri-museum.de |
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